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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
170
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i7o Christeilthum.

gekläret hielten, von ihrer Blindheit und THorheit zu über-zeugen. Zweytens, die Leute von Religionen abzuziehen,die bequem und süße waren, die keiner Leidenschaft Zwang' anthaten; und sie zur Annahme einer andern zu bewegen,welche aller Leidenschaften Feind ist, und welche keine andreAbsicht zu haben scheint, als sie zu bestreiten, zu unterdrü-cken, zu bezäumen. Drittens, die unbegreiflichsten Lehrsä-tze , derer Folgen die allerschrecklichsten sind, für unumstöß-liche Wahrheiten aufzudringen, und Menschen aufzudrin-gen, welche von allem Zwange in der Denkcnsart Feindewaren. Viertens, Gottesdienste abzubringen, die durch ihrAlterrhum ehrwürdig geworden waren; Tempel umzustürzcn,welche die öffentliche Oberkeit und die Fürsten hatten auftich-len lassen; Götzenbilder niederzuschlagen, die man mit Ehr-erbiethung zu betrachten gewöhnet war. Fünftens endlich,alles, was man vormals um der Religion willen ausgeübet,oder verehret hatte, als einen verdammlichen, ausschweifen-den , lasterhaften Aberglauben vorzustellen. Diese Verän-derung mußte, durch die Pflanzug des Christenthumes, inden Gemüthern, in den Städten, in den Königreichen, undin den Kaiserrhümern vorbeygehen.

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Die Schwachheit der Mittel.

Und durch wen mußte diese erstaunliche Veränderung ge-schehen? Durch zwölf einfältige, unwissende, ganz armeMänner, welche von aller Hülfe, von allen Mitteln, vonallem Beystande entblößet waren. Sie mußten den Aber-gläubischen die Augen eröffnen, die Ausgelassenen zu gutenSitten verleiten, den Philosophen und Gelehrten die Demutheinflößen, bey den Mächten der Erde sich Gehör und Ehr-furcht verschaffen, die alten Religionen vertilgen, und die

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