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retchs ihnen anboth, wie die Seide, das schöne Feldkorn,den Farbzeug, haben sie zwar benutzet; allein ihr blöder Geisthat beynahe nichts daran verbessert. Mit den Künsten vomfeinem Geschmacke sind sie in der Kindheit, und wohl auchnoch darunter geblieben.
Was die Malerey und Bildhauerkunst belanget, sind ihreschicklichsten Dreister crnem europäischen Lehrjrmgen von zwee,nen Monaten niemals gleich gekommen. Ihre Schrldereym,oder besser zu sagen, ihre Schmierereym sind nicht so gut,als die gröbsten golhischen Bilder, die wir heut zu Tage sobillissverachten. Ihre Kupferstiche und Zeichnungen sindohne Sehekunst, ohne Verminderung des Lichtes, ohne einevernünftige Wechselung des Schattens und Lichts. Ihre Fi-guren stellen nichts anders als kleine Unbilder vor, die mitjenen »^glichen zu werden verdienen, welche die Kinder man-chesmal auf ihre Papiere und ihre Heftbücher zeichnen. Umihrer Bildhauerkunst willen wird man gewiß nicht Lust ha-ben, diesen schönen Gedanken Virgils: * 8prrnntinter «rg, auf sie anzuwenden. Wer ihre schnackischen As-fengesichter gesehen hat, wird den Schluß machen, daß siekeine geschicktere Bildhauer, als Maler sind.
Ihre Tonkunst kann nicht elender seyn. Man mag ausetlichen chinesischen Arien darauf schließen, welche man beyDu Halden ausgezeichnet finden wird. Sie kannten dieHarmonie der Töne nicht. Sie wußten sogar keine Arieaufzuseßen, ehe ein Glaubensprediger aus den Jesuiten siedie Weife davon gelehrer hatte: erst auf die Beleuchtungenund nach dem Rache der Glaubensprediger hat der KaiserRang-hi eine Gattung von Lehrschule für die Tonkunst,vor minder als achtzig Jahren, aufgerichtet. **
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* Aeneis. 6. S. **D» Halde.
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