Bibel. i2z
ne Joseph-, von ihrem Großvater Jakob an Kindsstattausgenommen wurden. Deine zwey Rinder, sprach Jakobzu Joseph, * die du vor meiner Ankunft in Aegyptengezeuget hast, Ephraim und Manasses, sollen meineseyn , und unter meine Rinder, wie meine zween ältestenSöhne Rüben und Simeon, gezählek werden. Jene, diedu später zeugen wirst, sollen deine seyn.
Diese Erläuterung würde vieleicht die Antwort, dieAbraham dem Könige von Gerare gab, in ein Helles Lichtsetzen. Als fich dieser Fürst bey Abraham beklagte, daß erihn betrogen hatte, da er Sara für seine Schwester angab,sprach der Patriarch: ** „ Ich dachte, man hätte vieleicht„ in diesem Lande die Furcht Gottes nicht, und man könnte,, mich wohl etwa tödten, um meine Frau zu haben.„ Außerdem ist sie wahrhaftig meine Schwester, weil sie„ eine Tochter meines Vaters ist; aber von meiner Mutter„ ist sie keine Tochter „. ^1w8 uutem vere loror menest, 6!>3 pstri'8 mei, «L non 6!iu mutri8 mese.
Endlich, wenn man diese letzten Worte des heiligenSchriftstellers nach dem Buchstabe nehmen, und die Nach,richtender jüdischen Gelehrten, die Joseph anführet, ver-werfen will, so wird Abraham allezeit vollkommen gerecht,fertiget seyn: und wer den Vater der Gläubigen einer Lüge be-schuldigen wollte, den werden wir bitten, daß er uns denStammbaum der Sara vorlegen möchte.
XXl.
Dieser Mensch saget uns in seiner schönen GeschichteAbrahams, die ganz aus Spöttereyen und Unwahrheiten zu,sammen geschmiedet ist,daß dieser Patriarch hundert und vier,zig Jahre, und sein Weib fünf und sechzig zählte, als er nach
Mem,
r. D. Moste. XXXXVUl. ** Ebmd. XX.