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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
120
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i2s Bibel,

ho, dem alten Gotte der phönicier, noch vom Garten inEden, noch von der Gestaltung des Menschen aus dem Hau»che Gottes, noch von allen Dingen, welche der Verführerbeyfüget, um glauben zu machen, daß Moses seine Welt-schöpfung von den phöniciern genommen habe.

UeberdaS ist es sehr wahrscheinlich, daß Porphyr, der Ly,vier, ein geschworner Feind der Christen , der wahre Ver-fasser dieser sogenannten phönicischen Geschichte seyn mag,welche unter dem Namen Sanchoniaton herausgekommmist. Doclor Dodrvell glaubet es bewiesen zu haben.

4. Phils saget, daß Israel in der chaldäischen Spra,che so viel heißt, als einer, der Gott sieht: und Boling-broke schließt daraus, daß dieses Wort aus dem Lhaldäi-schen gezogen sey. Er giebt dadurch nichts mehr, als seineUnwissenheit zu erkennen. Denn Phils leget allezeit denNamen chaldäisch der Sprache bey, welche die Hebräernach ihrer Wiederkehr aus der Gefangenschaft geredet haben.

XVII.

In der ersten Einwendung greift der Verfasser des phi-losophischen Handlexikons die Glaubwürdigkeit der Bibel an.In dieser giebt er sich Mühe, dieselbe lächerlich zu machen.Die Geschichte des Abrahams har ihm tauglich geschienen,den Firniß des Lächerlichen anzunehmen. Da er der freche-ste und unerschrockenste Lügner ist, den es jemals gegebenhat, und da er sich um die Vernunft und die Anständigkeitnicht mehr, als um die Wahrheit, bekümmert, stellet eruns seine wichtigen Bemerkungen über die Geschichte, dieuns Moses in dem ersten Buche von dem Vater der Gläubi-gen erzählet, also vor. *

Abra-

* Bez? dem Artikel: Abraham.