Bibel. iis
schen Nachrichten allezeit in der dritten Person gesprochen:zweifelt man deßhalben, ob die historischen Nachrichten vonCäsarn seyn ? 4. Moses redet ein einzigmal zu seinem Lobe,dorten, als er die Unbilligkeit der Klagen seines Bruders undseiner Schwester wider ihn zu erkennen giebt, unoer giebt siedadurch zu erkennen , daß er ihnen seine angebohrne Sanft«muth entgegensehet. Kann man daraus mit Vernunft schlie-ßen , daß er der Verfasser der fünf Bücher nicht sey ? s. Ja-kob hatte, mehr als dreihundert Jahre vor Moses , geweis«saget, daß der Zepter auf dem Hause Judas bleiben werde;Moses hatte sechsten im fünften Buche vorgesaget, daß LasVolk Könige bekommen werde. Konnte er dann nicht auchsagen: Diese sind die Rönige von Edom gewesen, ehenoch Rönige in Israel waren. Was wird wohl ißt ausden Beweisen werden ?
XII.
wir wissen durchaus nicht, wer die Verfasser des Buchs-er Richter, der Bücher der Rönige, der Judith, des To-bias, der Ruth, des Predigers, der Weisheit, und der«eisten Propheten gewesen seyn.
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Und wenn wir es nicht wüßten, würde wohl dieses be,weisen, daß diese Bücher von Gotte nicht eingegeben wordenseyn ? Wir haben schon in der Erläuterung des ersten Haupt-satzes gezeiget, wer die Verfasser von den Büchern des Josue,der Richter, und der Könige waren. Wir setzen itzt weiterbey, daß der Prediger vom Salomon ist, wie eö in dem er-sten und zweyten Kapitel dieses Buches angezeigel wird; daßdas Buch der Weisheit von eben diesem Fürsten kömmt, wiees das siebente und das neunte Kapitel desselben Buches be-zeugen; daß es unsinnig ist zn sagen, man wisse nicht, wer
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