ben, die nach der Eroberung von Jerusalem im Jndenkandegeblieben waren, führen in ihren Briefen verschiedene Stellenans dem Gesetze Moses an : * Ezechiel, der aus der Zahl derGefangenen war, berühret die Hcuiplstncke des Gesetzes sehrumständlich:'** und von denAeltern der keuschen Susanneheißt es, daß sie ihre Tochter in der Verehrung und Furchtdes Gesetzes Moses aufgezogen haben.
Es ist falsch , baß in der Bibel gesaget werde, Lftrashabe die heilige Schrift an das Licht gestellet. Im Gegen-sätze saget uns die Bibel, daß Essras ein Lehrer gewesen sey,der in dem Gesetze Moses sehr wohl unterrichtet war: siebezeuget uns, daß ihn ein Nachfolger des Cyrus in Juden-land gesendet Habe, damit er das Volk in dem Gesetze unter-weisen sollte, welches man dort, seit achtzig Jahren unter Zorrobabel, schon wieder angenommen hatte. Da sind dannunsere Gelehrten überwiesen, daß sie Bmieger oder Unwissen-de sind.
II.
*** Ich vermuthe, daß Esdras bcy der Wiederkehraus der Gefangenschaft alle diese Altweibcrmährchen ge-schmiedet habe: er hat sie mit chaldäischen Buchstaben inder gemeinen Landsprache geschrieben. Jeremias, wieich denke, mag wohl zu Der Verfassung dieses Romansein Vieles beygetragen haben.
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Man beobachte nur die Ungereimtheit, und die auffal-lende Unanständigkeit dieser Vermmhung. i. Die Unge-reimtheit. Ec giebk vor, daß Lsdrao der Verfasser der Bü-cher sey, die dem Moses zugeeignet werden, und daß Jere-mias zu dieser Verfassung habe mithelfen können. Nun aber,
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Aus der wichtigen Untersuchung von Bolmgdroke.
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