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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
86
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86 Bibel,

als was sich unter ihren Augen und zu ihrer Zeit begeben hat, P

geschrieben worden seyn: aber daß diese Bücher allezeit mit K

der gewissenhaftesten Ehrfurcht betrachtet worden seyn; daß j«man alle Sorgfalt, welche die menschliche Klugheit anzuwen«den fähig ist, angewendet habe, um dieselben in ihrer gan-zen unverfälschten Lauterkeit zu erhalten ; daß endlich diese §Bücher eben dadurch die größesten Zeichen der Glaubwür- «digkeit, die man immer finden kann, an sich tragen: dieses Iwissen die meisten Menschen nicht, oder zum mindesten gebensie darauf wenig Achtung. !

Unterdessen ziehen ungläubige Schriftsteller und Freygei- §sttr aus dieser fast allgemeinen Nachläßigkeit zznd Unwissen-heit Vortheil; sie nüsbrauchen dieselbe, um der Religion zu ^spotten, und Christen zu verführen, welche gemeinlich all-zu wenig unterrichtet, und von Natur zu der Verführung unddem Unglauben allzu sehr geneigt sind. Aus dieser Ursachehaben wir uns eine Pflicht daraus gemacht, diesen Punkt al-so zu erläutern, daß die Verführer zu Schanden gemacht, undjene, die sich zu der Verführung verleiten lassen möch« ^ten, aller Entschuldigung beraubet werden sollten. Laßt uns ^iht zum zweyten Punkte, welcher die Bücher der Bibel be-trifft , das ist, zu der göttlichen Entsprechung eben dieserBücher schreiten.

Zweyter Satz.

Die Bücher der heiligen Schrift sind augenscheinlichgöttliche Bücher; das ist: Bücher, welche von demGeiste Gottes eingegeben worden sind.

Beweise des Satzes.

ILücher, welche Wahrheiten enthalten , die durch keine ^^ natürliche Einsicht entdecket werden mochten, und die

Gott