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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
75
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Bibel.

^ verfälschtesten Lauterkeit erhalten hat, welche zwey Völker,

' ^ die beständig mit einander eiferten, mit der gewissenhaftestend El» Ehrsucht bewahret haben: Bücher, sage ich, die alle dieseE;« Zeichen an sich wagen, sollen als Bücher betrachtet werden,^ j> welche mit der größesten Glaubwürdigkeit, die man immer

^ verlangen kann, versehen sind : und wir fodern die Ungläu-bigen auf, andere Schriften anzuführen, worinnen alle diese»ß Zeichen und Vorzüge vereiniget wären.

G Nun aber, alle diese Zeichen und Vorzüge befinden sich, H in den Büchern der heiligen Schrift.

A Folglich sind diese Bücher die glaubwürdigsten, dielli! sichersten, die unverwerflichsten, die man immer kennet.

G Der Vordersaß, welcher diesem Vernunftschlusse zumGrunde dienet, ist so klar und so einfach, Laß ihn keineKritik anzufechten wagen wird.

Der Mittersaß ist die Anwendung dieses GrundsaßesD aufdie heilige Schrift. Wenn wir darlegen, daß diese AmH Wendung vollkommen richtig ist, so wird man alsdann noch,wendiger Weise den Schlußsaß zulassen und gestehen müssen,daß es in der Welt keine glaubwürdigern Bücher giebt,als die Bibel. Darüber wollen wir dann die deutlichsteniy und überzeugendsten Beweise herbringen, und jeden Thnl desbst Vordersatzes wiederholen»

U' I.

^ Die heilige Schrift ist von zeitgenoffen Schriftstellern ge,eD schrieben worden.

^ i. Die fünfBücher Moses, wenn wir davon das Buch

. Genesis, oder der Erschaffung der Welt ausnehmen,

' von welchem wir in der Folge etliche Bemerkungen machen^ werden; die fünfBücher Moses sind nichts anders , als

die