!>»«!
r»s>
>R
du»
hubl!
lahr-
neK
„O
Atheist. sz
Es heißt: Der Atheismus erwecket keine blutdürstigeLeidenschaft, und alles Böse das er stiftet, besteht darinnen,daß er sich den Lastern nicht widersetzet : und auf der fol-genden Seite stellet man die Atheisten als Leute vor, die allerGrausamkeiten, aller Laster, aller Ausschweifungen fähigsind, welche nur immer häßlich und der menschlichen Gesell,schüft nachtheilig heißen mögen. Der römische Senat, sa-get der Verfasser, bestand aus einer Versammlung vonAtheisten, Philosophen, wohllüstigen und ehrgeizigenLeuten, welche alle sehr gefährlich waren , und die Re-publik zu Grunde richteten. Ich möchte, fährt er fort,mit einem atheistischen Fürsten nichts zu schaffen haben,der einen Vortheil dabey finden könnte, wenn er mich ineinem Mörser stoßen ließe. Ich wüßte gewiß, daß ichgestoßen würde. Ich möchte, wenn ich ein Fürst wäre,mit atheistischen Hofleuten nichts zu schaffen haben, dieeinen Vortheil hätten , mich zu vergiften. Ich müßtewohl alle Tage Gegengift nehmen.
Er saget uns, daß der Ranzler von Hopital nichtsals weise Gesetze stiftete, und nichts als Bescheidenheitund Eintracht anrierh : und dennoch ist dieser weise Gesetz-geber , dieser Mann voll Bescheidenheit und Eintracht, ausder Zahl der Verschworenen von Amboise gewesen. La Po,peliniere, ein unkatholischer Schriftsteller, giebt davon Be,weise an, die keine Ausnahme leiden.
Hobbes , welchen man auch für einen Atheisten auffüh,ret, ist zwar ein verständiger Mann gewesen; aber er hattekeine bestimmten oder sicheren Grundsätze, und die Ausschwei-fungen seiner Denkensart sind von sehr vielen gelehrten Eng'ländern deutlich dargethan worden. Es hak aus seinen Schrift
D z ken