Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
38
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Z8 Atheist.

Weise seine Hochsihähung nicht versagen kann , oder da sieihre Personen und ihre Denkensart vertheidigen. Was indieser Art von Verrheidigung zum fähigsten wäre, zu hin,tergehen und zu verführen , wollen wir herbeybringen , da,mit man die Falschheit, die Schwäche, und oft sogar dieUngereimtheit davon gewahr werden möge.

I.

Ein Mann, der sich ein Mitglied der Akademie vonBerlin nennet, und premonwal heißt, hat sich unkerfan,gen, zu beweisen. Laß diese Welt wohl etwa das Werk desOhngefährs, und die Wirkung des zufälligen Zusammen-flusses von Atomen seyn könnte, und daß man also von demAnblicke des Weltbaues auf das Daseyu eines Gottes nichtschließen dörfte. Das dunkele Kauderwälsch von Glückswür-fen, von analytischer Berechnung der Loose, von unendli-cher Wahrscheinlichkeit , von Ersetzungen gegen Ersetzungen,von tausend millionmal wiederholten Millionen Versuche,von einer unendlichen Menge unendlicher Würfe, die durchdie ganz? Ewigkeit fortgesetzt würden : diese sind die schönenMittel zu beweisen, die er in einer Schrift brauchet, wel-che von ihm philosophische Kenntnisse * genannt wird.Sein Vernunftschluß lautet beyläufig also: Das schöne Ge,dicht der Aeneis kann die Wirkung einer unendlichen Zahlunendlicher Vermengungen von Buchstaben seyn. Folglichkann auch die Welt die Wirkung des zufälligen Zusammen-flusses von Atomen seyn; und mau sehe, wie er sich getrau-et, es zu beweisen.

Ich nehme zween Buchstaben L und K, saget er: ich werfe sie in eine Büchse; ich rüttle sie eins Weile;

dann

^remontval 1 Man lest seinen Artikel im s. Bande meiner hist, undkrit. Nachrichten.