z§ Atheist.
sen, als derabderstanische Weltweift; aber man hat sie nicht
gebethen, wie ihn, das Land zu räumen.
Auch der weift Sokrates wurde des Atheismus beschul/diget, weil er die Gottheiten nicht erkannte, welche der Ge-genstand der öffentlichen Verehrung waren. Plato rechtfer-tiget ihn ziemlich gut in seiner Schuhschrift: allein manhielt dennoch dafür, daß die Religion dadurch angegriffen,und die Gesellschaft verkehrt wären. Sokrates wurde deß-halben nicht minder verdammet, den Giftbecher auszutrin-kern
Dieses erklecket schon, um zu erkennen zu geben, wieman vor Zeiten die Atheisten ansah, und daraus den Schlußzu ziehen, daß es dorten unfern heutigen Philosophen nichtgut würde gegangen ftyn.
Wir haben gesaget, daß die Alten den Begriff vomAtheismus viel weiter ausdehneten, als wir heut zu Tageim Christenlhume thuu. Die Christen sechsten sind mit demverhaßten Namen von Atheisten beleget, und unter diesemVorwände auf die Blutbühne geführet worden, weil siedie Götter des Reiches nicht anberheten. Allein diese Be-schuldigung zeigte nur die erbärmliche Blindheit der Heydenan, und die Christen waren schon gerechtftrtiget:
1. Durch die hohen Begriffe, die sie von der Gott-heit angaben, und welche weil erhabener waren, als allejene, die bis dahin die Philosophie davon gegeben hatte.
2. Durch die sittsamsten und überzeugendsten Vorstel-lungen von ihrer Lehre, wie es aus den Schußschriftendes Athenagoras, des Apollonius, des Origenes, Imstms, Tertullians, und sehr vieler andrer, die man hieranführen könnte, an dem Tags liegt.
z. Durch eine Reinigtest und Heiligkeit der Sitten,
welche