Atheist. zZ
i scheu, akademischen, und epikurischen Philosophen, und das >^ Beyspiel der Hebräer. Er behauptet, daß diese Bcyspieleüberzeugende Beweise sind, daß es nicht schlimmer hergehen^ würde, wenn die ganze Welt im Atheismus lebete. Alleiner selbsien giebl uns genug zu erkennen, wie wenig manauf seine überzeugende Beweise vertrauen dörfe, weil erW auf den nämlichen Blättern schwarz und weiß saget, und indie gröbesten Widersprüche verfällt.
Also saget er, * daß der römische Senat wirklich, dH aus einer Versammlung von Atheisten bestand; daß dieEroberer und die Gesetzgeber der Weit augenscheinlichW eine Gesellschaft von Menschen ausmachten, die wahr/
A? hafte Atheisten waren. Daraus will er uns beweisen, daß
Pi! eine Gesellschaft von Atheisten bestehen könne. Aber auf
M dem folgenden Blatte saget er uns, daß eben dieselben rö/
nki mischen Atheisten alle sehr gefährlich waren, und die
M Republik ;u Grunde richteten. Man ,muß dann aus die-ser sen letzten Worten auch schließen, daß die Gesellschaften von> ge, Atheisten nicht bestehen können.
H Er stellet uns die skeptischen, akademischen, und epikuri,ztz schm Philosophen als Atheisten vor, welche zugleich sehr ge/gjo» festige Männer waren; und er machet von diesen Herren^ Schilderungen, von denen man nichts begreift. Sie warenLeute, saget er, die an allem zweifelten, die ihr Urtheil^ über alles zurückhielten; und dennoch waren diese Leute^ sehr überzeuget, daß die Seele kein selbstständiges Wesen,
^ sondern eine natürliche Rraft ist, welche mit dem Leibe^ entsteht, uud aufhöret. Man vergleiche, so gut man kann,
^ jenes allgemeine Zweifeln mit diesen Behauptungen, mit die/
.. ser Ueberzeugung, mit diesen Aussprüchen.
H ' Diese
P,
* Vez?m Artikel r Atheist, z-p Seite.
I. Band. C