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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
28
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Glückseligkeit in dem geselligen Leben dienen. Also muß manunter die Reihe der unordentlichen Leidenschaften sehen: dieBegierlichkeit und den Ehrgeih, welche zum öftesten weder Ge,rechtigkcit, noch Billigkeit kennen; die Unlauterkeit und dieSchwelgerei), welche die Sittsamkeit und den Anstand unterdie Füße treten; die Gottlosigkeit und den Unglauben, welchedie Rechte der Gottheit verletzen ; die Rachsucht, welche in soviele Ausbrüche der Ungerechtigkeit und der Umnenfchlichkeitausartit.

Es ist augenscheinlich, daß alle diese Leidenschaften, weilsie das Brandmaal des Lasters und der Ungerechtigkeit an sichtragen, auch die Furcht der Bestrafung in dem Herzen zurück-lassen.. Wenn dann der Begriff von der Gottheit uns einehöchste und ewige Gerechtigkeit, eine Vorsehung, die aus allesmerket, zu erkennen giebt; wenn er uns Belohnungen, diefür die Tugend bereiter sind, und Strafen, die das Laster zuerwarten hat, muchmaßen läßt: so ist es augenscheinlich, daßdicserBegriff von einerGottheit sehr furchtbar und beschwerlichfür jeden ist, der sich mit Ausgelassenheit seinen LeidenschaftenPreis giebt. Es ist dann augenscheinlich, daß alle Gottlose,Freygeister, Schwelger, Ungerechte, daß alle jene, die heutzu Tage so wenig auf die Gerechtigkeit, die Ehrlichkeit, dieReligion, die Anständigkeit in den Sitten achten, wünschenmüssen, daß es keinen Gott geben möchte; daß sie sich alleMühe nehmen müssen, um sich sechsten und andere zu bere,den, es gebe keinen Gott. Es kann also Atheisten im Herzengeben, und giebt wirklich einige; das ist: Leute, diewün-scheten, daß es keinen Gott geben möchte, weil sie unendlichvon Gotte zu fürchten haben.

Vor drey tausend Jahren sagte ein großer König: ,, Der Freygeift hat sein Herz zu Rache gezogen; und sein Herz

hat