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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
16
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: Atheist. ^

Erster S a tz.

Es ist unmöglich/ daß cs wahrhafte Atheisten, dasist: Atheisten aus Ueberzeugung / gebe.

^ch heiße einen Atheisten aus Ueberzeugung jenen, welcher

die Beweggründe und Beweise, worauf sich diejenigensteifen, die das Daseyn eines Gottes zulassen , und die Be-weggründe und Beweise derer, die dieses Daseyn verneinen,aufmerksam untersuchet hak, und die Gründe der Lehrern rich-tiger , stärker, bündiger, als die Gründe der Erster» findet.Läßt man diese Bestimmung gelten, so sage ich: Es ist un-möglich , daß es Atheisten aus Ueberzeugung gebe.

1. Weil der Atheist keinen Grund angeben kann, wo,Lurch er geradezu bewiese, daß es keinen Gott giebt; undweil jener, der einen Gott erkennet, sich aus die stärkestenund überzeugendsten Beweggründe steifet.

2. Weil nichts der Vernunft mehr zuwiderläuft, als al<le Lehrgebäude, welche der Atheist aussinnt, um das Da,seyu eines Gottes nicht zulassen zu dörsen.

Z. Weil der Atheist auf die Entwürfe, die man ihmwider den Atheismus machet, nichts antworten kann; undweil man alle Einwürfe, die er wider das Daseyn eines Gor,teS einwendet, ganz leicht widerleget.

Laßt uns diese drey Gattungen von Beweisen aus einan,der sehen.

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!. Beweis.

Der Atheist kann keinen Grund angeben, wodurch er ge-radezu bewiese, daß es keinen Gott giebt; und jener,der das Daseyn eines Gottes zuläßt, steifet sich auf diestärkesten, und überzeugendsten Beweggründe.

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i. ^ ^ ^>ll man die Schriften der Atheisten aufmerksam durch-forschen , so wird man sehen, daß sie zwar das

Daseyn