unserer Zeiten. r.xxv
wir die größesterr Gegner der Religion entdeckenund kennbar machen.
Der Namen r Philosophen, womit sie sich großthun, ist eine Arglist der Hoffart, von der sie er-füllet sind, und zugleich eine Schlinge, die sie derUnachtsamkeit der meisten ihrer Leser in den Weglegen. Er ist nur eine Hülle, worunter sie dieGottlosigkeit verstecken; und wann der gegenwär-tige Schwindel wird nachgelassen, und die Ver-nunft alle ihre Rechte wieder erlanget haben, wirddieser Namen, in Absicht auf sie, eben so verhaßtund eben so verdammlich, als der Namen derManichäer seyn.
Der wahre philosophische Geist, wie wir zumAnfänge dieser Rede gesaget haben, verdienet unserLob und unsere Nacheiferung zum allerbesten. Aberjener philosophische Geist, welchen diese Schrift-steller durch die übertriebensten Lobsprüche erheben,und mit so vielem Eifer einflößen, Verdiener denhöchsten Abscheu und den Fluch des ganzen mensch,lichen Geschlechtes: man soll ihn für das schädlich-ste Gift anfehen, das immer in die Gesellschaftgebracht werden mag: man kann ihn niemals genugverabscheuen, fürchten, und strafen. Wir gehennicht weiter« Wir überlassen es den bürgerlichenund geistlichen Oberteilen, ihre Verbindlichkeit indiesem Stücke zn erkennen, und alle ihre RechteUnd ihre ganze Macht dahin anzuwenden.
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