Lvi Philosophischer Geist
Man hat den Großmeister der Gottlosigkeitund des Unglaubens zu unfern Zeiten seine Ehr-furcht gegen die Religion, in welcher er gebvhrenist, feyerlich bechmren, und zugleich die Werkeherausgeben gesehen, wo er sich mit der größestenRaserey und Wuth an ihr vergreift: man har ihn,aus Furcht der Oberteilen, an den heiligsten Ge«Heimnissen der Religion Theil nehmen. sich in ei-nen gottesfürchtigen und andächtigen Christen ver-stellen , und einen Augenblick danach, durch diegottesräubrischm Spoltreden, die er über sein eige«nes Betragen führte, die Abscheulichkeit seinerHäucheley frey bekennen gesehen: man hat gese,hm, daß er öffentlich erklärte, wenn etwas inseinen Schriften enthalten wäre, woran sich derMindeste aus den Gläubigen ärgern könnte, soberheure er, daß dieses nicht von ihm sey; wel-ches eben so viel heißt, als daß er es verdamme:und zugleich hat man gesehen, daß er Masken undNamen aus der Fremde borgete, damit er, mitgrößerer Freyheit und ohne Gefahr für sich, alleentsetzlichste Gotteslästrungen und Gottlosigkeiten,die man immer erdenken kann, ausstoßen börste.
Vsrdammliche Häucheley, worunter sich ins-gemein alle Anhänger des philosophischen Geistesverhüllen! Es ist wahr: nicht alle treiben ihreHäucheley so weit, weil nicht alle so kühn, so er-fahren, so stark verhärtet im Bösen sind, als derberufene Schriftsteller, kn wir ausgezeichnet ha-ben.
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