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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
XIV
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Was derphilosophi-sche Geistunserer Zei-ten sey.

XIV Philosophischer Geistmid die Offenbar ung, als zwey gleich nothwendigeLichter, allezeit annimmt, wovon jene sehr oftdurch diese unterwiesen, beleuchtet, und bestimmetwerden muß; eine Art zu denken, welche nur zuDingen leitet, wodurch alle Gesellschaften vollkom,mener gcmachet werden können, und welche nichtallein für die Religion nicht gefährlich ist, sondernselbst der Religion die größeste Hülfe zu leistenvermag.

Aber wie verschieden ist dieser philosophischeGeist, wovon wir eben einen Abriß entworfenhaben, von jenem, welchen wir zu bestreiten Wil,lenö sind! Wie verschieden von jenem, welcher ei-nen so beträchtlichen Theil des Menschengeschlechteseinnimmt, dahinreißt, und gefangen hält! welchenunser Zeitalter mit einer Gattung von Unsinne ansgenommen hat! und welcher von der Religion, sosehr als von der Vernunft, gemisbilliget wird!

Um die richtigste und bestimmteste Bezeichnungdieses sogenannten philosophischen Geistes unsererZeiten zu geben, dürfte man vieleicht mit demgroßen Bischöfe von Hippon nur sagen, daß er einWahnsinn voll Stolzes ist: und durch diese zweenkraftvollen Ausdrücke Hat er fürwahr die Gottlosenseiner Zeiten ausgezeichnet, da er sie: slommessuperbe ckelirantes, hieß;* Leute, derer Redenden Reden eines wahnsinnigen Menschen gleichen,und die noch über Dinge stolz werden, welche der

Wahn,

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