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Auf die Frage nach der Zulassung desBösen in der Welt, können wir gar nichts|, r antworten, als unsre Unwissenheit, so unbe-greiflich ist uns unsre eigne ewige Bestimmung.Wie ist es möglich , dass die Verkehrtheitdes -menschlichen Charakters nicht im Wider-tUis spruch mit der besten Welt, und dem Idealedes höchsten Gutes sey, an das wir glauben?Dies muss uns, an die Natur Gebundenen, un-begreiflich bleiben, wir dürfen es aber dochnicht widersprechend nennen, eben weil unsjede positive Vorstellung von einer ewigenOrdnung der Dinge unmöglich ist.
Ein Missionär sprach mit einem Indianerüber die Allmacht und Güte Gottes, dannaber auch über den Kampf des Guten undBösen in uns, wie gut es Gott mit uns meine,wie sehr man sich aber dabey vor den Versu-chungen des Teufels hüten müsse; der India-ner erwiederte: Warum schlägt denn Gottden Teufel nicht todt, und der Missionärblieb darauf die Antwort schuldig. Was Hes-se sich auch darauf antworten , wenn wirnicht etwa den Teufel, wie in den Fast-nachtsspielen der Klosterschulen, als einenHofnarren am göttlichen Hofe beybehaltenwollen.
Et-