Ahndung. 307
des Lehens nur Tand sind, gegen die einzigeIdee einer reinen guten Gesinnung, der wirdvon dem Tage an seinen Sinn andern, und
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sich zum guten bekehren. Bekehrung aber,als ein in~dle Zeit fallendes Phänomen jenerintelligibeln Willensänderung, einer plötzlichenUmtauschung schwächer menschlicher Tugendriiit unüberwindlicher heiliger Gesinnung,ist ein Widerspruch. In derZeit istderHang'dds Menschen zum Bösen wohl zu schwächen,durch ernste Bemühung aber nicht zu vertil-gen. Jene ewige Willensänderung also, un-ter der wir uns die Möglichkeit auch für un-serfi menschlichen Willen denken, gut und.heilig zu seyn, ist ein im Endlichen unaus-sprechlicher Begriff, 'für den uns wieder nurdas Gefühl einer religiösen Ahndung übrigbleibt, welche sich nur in zwey widerstreiten-den Vorstellungsarten äussprechen lässt.
Vergleichen wir unser Lehen in der Er-scheinung mit unsenn eignen Wesen, wiewir dies im Glauben erkennen, so sehen wires als einen selbstverschuldeten Zustand an,dass wir nicht einmal mit unserer ■ Selbster-kenntnis zu Ende kommen können, sondernuns unser eignes 'Wesen, so u wie die ganzeWelt in der Natur nur zur Erscheinung wird,o - U 2 und
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