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Wissen, Glaube und Ahndung
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Ahndung.

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Reize gebrochen werden kann, wenn sie siclinicht selbst freywillig hingibt, und so ent-deckt sich in dem eignen Bewustseyn die er-habene Idee einer aller Natur überlegnen Frey-heit des Willens, welche mit Achtung vorder Würde des eigenen Wesens erfüllt.

Wir setzen unser Daseyn also in eineewige Ordnung der Dinge, und schreiben indieser unserm Willen Freyheit und Unabhän-gigkeit des Entschlusses von aller Naturnotli-wendigkeit zu. Aber dasselbe Wesen, unddenselben Willen erkennen wir auch in derNatur als Gegenstand der Erscheinung. Wiedies für den Glauben zu vereinigen sey, wis-sen wir nun wohl auch, indem ja alles End-liche eben Erscheinung des EvUgen ist, undLeyden die eine und gleiche Rpalität gleichsamzu Grunde liegt, mein 'Wesen also wohl Er-scheinung seyn, und ihm doch ein ewigesSeyn beygelegt weiden kann. Wie wird sichaber hier für die Ahndung die Beziehungdes Ewigen Seyns auf die Erscheinungder Ausdruck des ewigen freyen "Willens imendlichen Willen der Erscheinung ausspre-chen ? Wir wissen , dass wir es hier mit ei-nem unaussprechlichen Begriffe zu thun ha-ben, dessen Erkenntniss sich nicht wird voll-

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