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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
273
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Ahndung.

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Nur in dem vollendeten Ganzen der ewigenOrdnung der Dinge liegt für unsern Glaubendieses Gesetz des Endzwecks im Seyn derDinge, nicht aber in den zerstreuten wech-selnden Bildern der erscheinenden Natur.Wir behalten in der Betrachtung der Naturnur eine Ahndung jenes hohem , geheimwal-tenden Gesetzes durch die Zusammenstimmungder mannigfaltigen Formen einzeln aufgefass-ter Organisationen mit den Gesetzen der Schön-heit und Erhabenheit für eine bloss ästheti-sche Beurtheiiung für das Gefühl. DemGeist des Ganzen uns zu nähern, der sichin diesen schönen Formen ausspricht, ist unsnur durch freye Dichtung möglich , deren ei-gene Gesetze nicht die Wahrheit, sondernnur der Geschmack gibt, in dichterischer An-schauung des Lebens in der Natur, oder inmythologischer Veffjin-Hjlichung des Ewigen.

Wenn der uralteHeilige PaterMit gelassener HandAus rollenden WolkenSegnende BlitzeÜber die Erde sä't,

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