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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
272
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Ahndung.

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auf die Erde hernieder gebrachte Göttliche'zur Erscheinung bringe, dass er selbst arbei-*te, die Zugel seiner Geschichte in die Ge-walt des freyen GedankerTzu bringen , Tu-gend und das heilige Recht anerkennen zumachen.

Doch ist es auch in diesen Bemühungennicht die Erreichung des Zweckes, sondernnur die Bestrebung selbst^ um ihres innernWertlies willen , welche gefordert wird, umderen Werth niemand wieder betrogen wer-den kann, der die Mühe nicht scheute.

So ist uns also die Bestimmung des Men-'sehen vollkommen deutlich, wenn wir nur'nach der vorgeschriebenen Richtung mensch*'lieber Thatigkeiten fragen; sobald wir unsaber weiter versteigen wollen , so verliert'sich der nach Zweck und Absicht suchende'Blick ins Unbegreifliche. Wollen wir mehrwissen als dies, was uns zu thun sey, wollenwir die endliche Bestimmung im Leben deseinzelnen Menschen;, in der Geschichte derMenschheit, oder im Ganzen der Dinge derNatur enträthseln, so wagen wir uns an. die'Aufhellung von Geheimnissen, welche unsrerVernunft immer verborgen bleiben müssen..'

Nur