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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
267
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Ahndung.

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Leiten, der Ausbildung einer Wissenschaftzu leben , eine schöne Kunst mit Genie zuüben, oder im stillen Leben häuslich beschäf-tigt, für Familie zu sorgen: aber die reine,uneigennützige Aufopferung in den kleinstenVerhältnissen des beschränktesten Lebens,wird vor dem höchsten Gerichte mehr gelten,als die umfassendste Thätigkeit selbstsüchtigerPolitik, Kunst oder Gelehrsamkeit. Es wirdim Grossen, wie im Kleinen die Sache derTugend seyn, die entscheidet, denn nur inihr erhebt der Geist sich zur Höhe seinerewigen Bestimmung, und führt ihre göttlicheSchönheit in die Erscheinung ein.

So ist es die Tugend allein, die deml;e-ben des Einzelnen den Werth gibt; Tugendund Recht aber sind es, welche in der Ge-schichte. der Menschheit den allein geltendenPreiss ansetzen. Die Gesellschaft zur Tugendzu bilden, oder der Idee des öffentlichen Rech-tes die Gesellschaftlichen Verhältnisse an zu-nähern, sind die einzigen höchsten Zweckein dieser Geschichte.

Die äussere Geschichte der Menschen istden Gesetzen eines Naturlaufs unterworfen,hildem nur Gewalt über Gewalt, oder Klug- heit