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Wissen, Glaube und Ahndung
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Ahndung,

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werth, als die höchste Gluth dieser schwär 5 -merisch andächtigen Gefühle, welche dasMorgenrotli einer hohem Welt zu seyn vor-geben, diese mögen übrigens so geschmack-voll oder bizarr vorgetragen werden, als esdas gute Glück eben sehen will.

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libergewicht des Gefühls in rinserm Jnrnern über die Handlung ist innere Schwächeund Sentimentalität. Aus dieser Krankheitiliesst eigentlich alle schwärmerische Erhebungder Religion über kalte Befolgung der Pflicht*.Schmeichelt euch doch ja nicht, dass ihr durchLiehe das Gesetz überwunden habet,- es for-dert für jeden gesunden Menschen oft genugErnst und Anstrengung, da seiner Pflichtnachzukommen, wo diese sich ernst und kaltseinen Lieblingsneigungen und Wünschenentgegenstellt. Euer Eigendünkel verleiteteuch nur, die Übertretungen nicht zu achten,welche ihr eurer Lust zu Liehe thut, oderer lässt euch nichts b ö s es thun , eben weiler euch schwach genug macht, um gar nichtszu thun. Es ist blosse Anmassung desangeblich Religiösen, dass er allein Religionbesitze. Derjenige , in dem die Handlunguberwiegt, besitzt sie weit reiner und kraft-voller; sein Lehen ist eine lebendigere, kraft-volle-