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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Ahndung.

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leine Begriffe gegebener Zwecke zu Grundelegen, sie besteht nur im Gefühl, und durchdas Gefühl, Die Idee des Zweckes ist unsim Ideal des höchsten Gutes für den Glaubengegeben, wir brauchen also nur irgend freyeFormen der Zweckmässigkeit in der Naturzu treffen, so werden wir sie durch das Ge-fühl auf diese Idee beziehen, und darin dieewige Ordnung der Dinge ahnden. Wennwir in dem zufällig zusammentreffenden Man-nigfaltigen in der Natur , eine freye Zusam-menstimmung desselben zu Einem finden, ohneeinen gegebenen Begriff des Zweckes für die-se Einheit, so werden wir diese Zusammen-stimmung mit Nothwendigkeit als zweckmäs-sig beurtheilen, und in ihr die höhere Ord-nung der Dinge ahnden, ohne irgend eineErkenntniss derselben, ausser im Gefühl.Wenn also die in der Anschauung gegebenenFormen der Gegenstände zu den Bedingungender Einheit in Begriffen, oder zu den Bedin-gungen der Idee frcy zusammenstimmen, ohneeinen gegebenen Begriff, dem wir sie unter-ordnen, so wird sich darin die Ahndung desEwigen aussprechc.n, durch eine unabhängigeBeurtheilung der rellektirenden Urtheilskraft.

Alle Teleologie der Natur beruht-also*auf einem Gefühl, nach welchem wir die

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