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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
199
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Ahndung. iyy

kungen rorkommt, nn^ als Zweck denken'.Wollen wir also überhaupt die Natur teleolo-gisch beurtheilen, so setzen wir die Idee,dass sie ein System von Zwecken sey, schonvoraus , wir entlehnen sie nicht aus der Be-obachtung, sondern wir bringen sie zu dieserhinzu, wir müssen also auch nicht die Naturselbst um ihre Zwecke befragen, sondernschon voraus wissen, welche diese scyn sol-len , um das Einzelne dann damit zu verglei-chen. Da findet es sich denn, dass wir nachBegriffen für die wirklichen Zwecke, und denEndzweck der Welt als Natur gar nichts zudenken haben, sondern alles nur auf die Zu-saminenstimmung des mannigfaltigen zu Ei-nem hinausläuft, ohne dass diese Einheitdurch einen Begriff bestimmt würde.

Die Unmöglichkeit, die Natur als einGanzes zu hegreiffen, macht es uns zugleichunmöglich, die Idee eines Endzweckes be-stimmt, auf sie zu beziehen, und ihre Zweck-mässigkeit nach Begriffen z"u verfolgen.

Nicht leicht ist eine philosophische Un-tersuchung bisher mit mehr Kindlichkeit be-handelt worden , als die Anwendung, unsrerIdee von Zweckmassigkeit auf die Natur.

Fast