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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
176
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Ahndung.

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rer logischen, Erkenn tnisskräß©. haben, als siegewöhnlich .angetrofFen wird.

Die Erkenn tniss durch reines Gefühlnenne ich Ahndung des Ewigen iin Endlichen.Ein Gegenstand uusers Wissens, und unsrerAnschauung wird nur das Einzelne und End-liche in derNatur; für den Glauben hinge-gen können wir das jEwige nur durch dieIdee des Nicht-Endlichen denken, wir den-ken uns nur die Aufhebung der Schrankendes endlichen Seyns für das ewige Sey-n, ohneeine positive Vorstellung des Ewigen. AlleIdeen, durch welche wir den Glauben an einehöhere Welronlnung. fassen, die Ideen derUnsterblichkeit, der Freyheit, der Gottheit,entstehen uns nur dadurch , dass wir die Uiirvollendbarkeit und. Beschränktheit aus deinSeyn der Dinge vor u.nsern Blicken hinweg-denken. Eine positive Vorstellung des Ewi-gen haben wir unmittelbar gar nicht, aberdurch die. Vereinigung des Wissens und Glau-bens in demselben Bcuvustseyn entsteht dieÜberzeugung, dass das Endliche nur eine Er-scheinung des Ewigen sey, und daraus ein Ge-fühl der Anerkennung des Ewigen im End-lichen, welches wir.Ahndung nennen. DieBeziehung des Endlichen auf das .Ewige,.ist

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