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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Glauben.

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aber auch in seinem Willen den allgemein ge-setzgebenden Willen für dieses Reich tragt,in dem reinen Jßewustseyn des Gesetzes.

Diese Idee der Selbstgesetzgebung einesjeden, im Reiche der Zwecke, führt uns aufdie Idee des Imperatives der Tugend m derNatur. Im Reiche dev Zwecke, als der ewi-gen Ordnung der Dinge, ist die Frcylieitund somit die Autonomie des Willens schonvorausgesetzt, in der Natur aber muss ichmir die Freyheit erst zur Idee des Gesetzeshinzudenken, indem ich mich ihm unter werfje.

Meine gute Gesinnung hat in der Naturals Tugend jederzeit einen bestimmten Gradder Stärke, den sie gegen fremde Antriebeim Entschlüsse anwendet, und worin eigent-lich die Nöthigung liegt, durch die ich in derNatur dem Gebote Folge leiste. Diese endli-che Nöthigung der Tugend, liegt also nochganz in der Natur, und rei||t für sich nichtüber sie hinaus, sie gehört zur blossen Ei>scheinung meines Charakters, den ich des-halb meinen empirischen Charakter nenne.Ihren unendlichen 'Werth bekommt sie nurdurch die Beziehung auf die Noth-vyemligkeitdes Gebotes, dem sie dient, und darin, das sich

mich