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Glauben.
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Wir setzen diesen Glauben an clas Idealdes ewigen Gutes der Unvollkommenheit undder Nicht-Übereinstimmung der Natur mitdem Gebote entgegen, denn in der Naturwild das Gesetz nirgends als geltend aner-kannt, vielmehr ist die Vernunft in der Natur,wie jedes andere, der stetigen Verwandlung■und Vernichtung unterworfen.
Man hat diesen Glauben an das höchsteGut, und mit ihm an die Gottheit, gewöhn-lich durch den Gedanken auszuspreclien ge-sucht, dass durch ihn, den Herzenskundiger,und den heiligen allmächtigen Richter einemjeden darin sein Recht widerfahre, dass ihmdas Glück seiner W ürdigkeit gemäss ausge-theilt wird. Allein ein solcher Glaube lässtsich nur für die Ahndung weiter ausführen,und nicht für sich selbst. Die ganze Ideeder Vertheilung der Glückseligkeit nach Wür-digkeit ist schwach gegründet, und hat keinfestes Princip.
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Glvicklich ist nur derjenige, welcher, demBediirfniss unterworfen, dieses zu befriedigenvermag; für denjenigen also, der nicht be-dürftig ist, gibt es auch kein Glück, er istweder glücklich noch unglücklich, oder noch
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