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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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Glauben.

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gen Gutes, jede Form, unter der ich sie inRücksicht meiner, oder in Rücksicht des Rei-ches der Zwecke und der Gottheit ausspre*chen will, stellt mir diesen Glauben nur imVerhältniss zum Endlichen dar. Es gehörtin alle diesem nur so viel eigentlich dem Glau-ben , als darin negativ ist, denn alles übrigebezieht sich schon auf die Erscheinung. Esist also die Idee der intelligibeln Welt frey-wollender Intelligenzen, schon von der Er-scheinung afficirt, und ich kann so wenigvon der Gottheit, als von der Freyheit undEwigkeit meines Wesens über den reinenGlauben an sie irgend etwas positives aussa-gen wollen. Es kommt nur der Ahndung zu,in unaussprechlichen Begriffen, das heisst,in blossen Gefühlen, das Ewige im Endlichenanzuerkennen, mit jeder Ausführung derGlaubenslehre verlieren wir uns also eigent-lich schon in das Gebiet der Ahndung.

Der höchste Glaube ist also der an dashöchste Gut, mit diesem an das Reich derZwecke, und dieser spricht sich zu oberstaus, in dem Grundsatz der besten Welt, alsGlaube an das Dase.yn Gottes, durch dessenheilige Allmacht das Ideal des ewigen Gutesrealisirt ist, dann aber auch in der Idee des

Rei-