Glauben.
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• Es ist eben f ]i es die einzige hohe umletile Bildung des Menschen, die einzige, wel-che wahren Werth hat, dass er sich für Ge-wissen oder Religion, für Kunst oder Wissen-schaft von dem gemeinen und engen Begrifflosreisse, und ein höheres Interesse fassen,und begreiffen lerne, welches sich ihm einzigdurch die Idee offenbart.
Einigemal im jugendlichen Leben er-scheint dein Menschen gewöhnlich mit demvollen Glanze seiner Erhabenheit dies ideelleLeben, und seine hohen Gestalten in Religionoder Kunst, aber die dumpfe , geräuschvolleGeschäftigkeit des gemeinen Lebens ersticktoft nur allzubald die kaum auflodernde Flarn-,ine, vernichtet den Glauben an dies edlere,oder drängt ihn wenigstens aus dem gemeinenBewustseyn fast ganz zurück in das Innere,-von dem’aus er das Gennith nur selten ein-mal bewegt.
Es ist das Eigenthum der gebildeten Ver-nunft, mit oder ohne Wissenschaft und Ge-lehrsamkeit , der Adel der Seele, die freyeDenkungsart, welche einen hohem Zweck,als die gemeine Geschäftigkeit, und das ge-meine Jagen nach Genuss im Leben anerkennt,