Glauben,
ursprüngliche Bewustseyn der Vernunft trifft
auch das Vermögen sich zu interessiren mit
der praktischen Idee des absoluten Wcrthes, cfaü •
oder des Zwecks, an sich, und belebt so mit
ihrem mehr positiven Inhalt die ohne dies ~
todte Idee des ewigen Seyns.
Der Glaube entspringt also unmittelbaraus dem innersten Wesen der Vernunft, erverschaft uns eine eigne Ansicht der Realitätder Dinge, die Erkenntniss einer eignen hö-her n Welt, der Welt der Ideen. Aber ihmliegt keine Anschauung zu Grunde, er kannnur durch freye Reflexion zum Bewustseynkommen, und so ergriffen werden. Wie aber djJLdiese Idee Realität erhält, und sich als gc- oriuegründete Erkenntniss behauptet, das wirdzwar durch das folgende noch deutlicher wer-den , kann aber eigentlich nur durch die Vol-lendung der Kritik in einer Theorie der Ver-nunft völlig eingcselien werden, deren 1 \q*.s.ultate allein hier Vorkommen.
Die