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i 22 Glauben,
i und hat keine Grundlage^ als die selbstge-
machte Idee der Vernunft.
Die Vernunft hat aber nur zwey Ver-mögen , um sich über die gegebene Erkennt-»iss der Anschauung zu erheben , die Ko.inbi-ÄjJb nation für ästhetische Ideen, und die Nega-tion für logische Ideen,
Ästhetische Ideen sind für sich blos-se Spiele der Phantasie, und können erst mit-telbar in der AhndungTur die Erkenntniss an-gewandt werden, wenn die Realität des Glau-bens schon vorausgesetzt wird. Durch dielogischen Ideen des Unbeschränkten, wirdaber doch wenigstens das Ding gedacht, wel-ches nicht Erscheinung Et, welches nichtunter den Naturgesetzen stellt, und diese Tdee,verbunden mit dem ursprünglichen Bc-.wust-seyn der Vernunft, welches durch die Na-turerkcnntni'ss erweckt wird, kann sich ander Idee des Seyns an sich realisiren. Diesist denn auch die einzige spekulative Grund-lage des Glaubens , welche ihrer Entstehungnach durchaus negativ bleiben muss , und ei-gentlich keinen positiven Inhalt, hat, als dender Negation aller Negation , oder der Ver-neinung der Schranken. Allein in dasselbe
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