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Wissen, Glaube und Ahndung
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Wißen, Glauben

den gemeinen Dienst der Dinge ausser unsangewiesen. Allein so nahe an seiner gänz-lichen Erniedrigung stand der Tag seiner Ver-herrlichung, dass es in Schellings Philosophiemit neuem Glanz und Schmuck angethan, zu4 jst* hohem Ehren gelangt, als je vo rhin.

Nirgends hat Schölling Kanten richtigerverstanden, und besser angewandt, als indemer den Unterschied der Erscheinung und desSeyns an sich unter den fasslichem und minderkünstlichen Ausdrücken des endlichen undewigen Seyns in sein System einführte. Erhat hiermit die einfachsten und populärstenAusdrücke, die sich wohl in der deutschenSprache für dies Verhältnis finden lassen,die durch jedes Gebetbuch autorisirt sind,wieder in Gang gebracht; vorzüglich aberdadurch der Sache mehr Verständlichkeit ge-geben, dass er die Meinungen der älteren. Philosophen über das Endliche und Ewige,das Reich der.Natur, und das Reich der Gna-de durch Kants grosse Entdeckung, dass Raumund Zeit blosse Formen unsrer Sinnlichkeitund so mit des Endlichen seyen, aufhellte,und ihnen bestimmtere Zeichnung gab.

Für die Anwendung hätte man sich vie-les Streites überheben, können, wenn man

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