S 1 3 Ahndung.
riung unsers Lebens den Gesetzen der Natur"Unterworfen ist. An diese Vorstellungsärtkommen wir immer wieder zurück, sobaldwir tms die Idee der Gottheit mehr versinn-lichen Wollen, eben weil darin die ewigeOrdnung der Dinge nach Analogie mit einerNatur überhaupt gedacht wird. Ihre erha-benste Ausbildung ist die Idee eines heiligenWillens als eines gerechten, unerbittlichenSchicksals, vor dem jeder Mensch sich de-thüthigen und prüfen soll.
So war es schon die erhabenste Idee dergriechischen Dichtung nicht eben, dass sieleichtsinnig ihre Götter selbst dem Schicksalwieder unterwarfen, sondern dass sie denWillen der Götter als ein unabänderlichesSchicksal für die Menschen verehrten, demselbst der kühnste Heldensinn sich gelassenunterwerfen muss, z. B. im Lehen des Odi*Jos, der ohne sein Verschulden, nur durchden Willen der Götter zum grässlichsten Ver-brecher wird, freylich nach einer für unsrerichtigere Überzeugung widersprechendenV orstellufigsaxt.
Nach der zw^yten Idee denken wir unsGott «U den allweisen Regenten der Welt.
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