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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
259
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Ahndung.

2.59'

Aer Zeit, und der Natur überhaupt, als eineWelt der ..Freyheit, dem endlichen Seyn derDinge entgegen im Glauben.

Die Idee dieser ewigen Ordnung derDinge, dieses Seyns bey Gott, und nirhtnur für den Sinn der Menschen, wird unseinzig durch den Gedanken der Befreyungvon allen Schranken, welche unsrer Erkennt-niss der Dinge arkleben, sie wird uns aberklar und lebendig einzig durch das Bewust-Seyn von Tugend und Recht, als die Ideeeines Reiches der Zwecke, Wo alles nur nachSeinem Werthe gemessen wird, dem Vernünf-tigen aber ein absoluter Werth, persönlicheW ürde znkommt.

Darin also, dass jede Vernunft durch ihreignes Bewustseyn sich den Gesetzen der Tu-gend und des Rechtes unterwirft, setzt sieihr eigenes Seyn mit in das ewige Seyn desDinge, und in dieser Beziehung der endlichenErscheinung unsers Wesens für uils seihstund andere unsers Gleichen in der Natur aufunser ewiges Seyn, ohne die Schranken derZeit und des Raumes, zeigt sich der Glaubean die ÜnSterblichkeit der Seele,

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