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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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und Ahnden .

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findet aber für uns nur dadurch Anwendung,dass wir unser Wissen, welches wir aus der.Erfahrung schöpfen, nur auf Erscheinungenbeschränken, und so die Schranken der in-nerhalb der Erfahrung unumschränkten Na-turnotlwendigkeit durchbrechen, endlichaber In der Ahndung das Endliche mit demEwigen wieder vereinigen durch die Schönheitder Natur,

Es ist, uns für keinen Begriff möglich,durch einen spekulativen Beweis vom Endli-chen der Natur, zum Ewigen zu gelangen,denn die Natur mit ihrer strengen Notliwen-digkeit, stösst zwar die Idee des Seyns ansich von sich aus , ist sich aber in ihrer Un-vollendbarkeit. durchaus selbst genug, und.hinreichend, sie ist etwas in sich durchauserklärliches, und führt selbst nicht über ihreGrenzen hinaus, üe*». wiewohl wir in derSpekulation durch die Unvollendbarkeit desNaturganzcn auf eine höhere Idee des Unbe-dingten geleitet werden , und für diese durchdie in innrer Natur aufgefundnen Ideen derPflicht, und des Rechtes Realität fordern: somüssen wir doch erst über das Wissen hinausgehen, um ihnen diese zu verschaffen, dennfür das blosse Wissen fordert das Endlichekein Ewiges, das Bedingte kein Unbedingtes,

SOll-