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Wißen, Glauben
Welclies ist nun unser Fall, sind die Ge-genstände unsrer Erfahrung Erscheinung,oder blosser Schein ?
So viel ist gewiss, eine empirische ^inne-re Wahrheit der inothwendigen Zusannnen-stimmung zu einem Ganzen, kommt unsererErfahrung zu, in transcendentaler Rücksichtaber, ist sie eine subjektiv bedingte Erkennt-nissweise, in der die Dinge nicht geradezuerkannt werden, wie sie an sich'sind. Istsie also in dieseT hohem Rücksicht ein blos-ser, betrüglicher Traum, oder kämmt ihr,dennoch mittelbar der Werth zu, dass durchsie Erscheinungen erkannt werden, welchesich noch auf ein Seyn anj sich beziehen ?
Wir sagen, der Glaube an das Ewige,und in diesem an die Realität des höchstenGutes, ist das erste Vorausgesetzte in jederendlichen Vernunft. Wir wissen nur durchdie Erfahrung um das Endliche, aber wir be-ziehen mit Nothwendigkeit das, Seyn des End-lichen auf die Idee des Ewigen, wir setzendas Ewige voraus, und finden, dass die‘glei-che Realität des Ewigen auch in dem Endli-chen wieder erscheine. Dieser UebersprungYom Wissen zum Glauben, ist für jede faule,
und