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Drittes Bändchen (1840)
Entstehung
Seite
109
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in fortgesetzter Theilung noch weiter sich zu differcn-ziiren. Nun ist es aber aus Erfahrung gewiß / daßder Mensch durch Sünde nicht nur die Organe feinesLeibes schwäche»/ sondern auch die Kräfte seinesGeistes abstumpfcn und erlösten kann. Er kann durchfortgesetzte Trunkenheit/ durch Wollust u. dgl. seinGedächlniß bis auf Null / ebenso seinen Verstand biszur Brutalität herabftimmen/ seinem Willen alle Ener-gie rauben / das Gefühl für das Erhabene / Schöne/Heilige/ bis auf den völligen Gefrierpunct herabsinkenmachen. So erlischt eine abgeleitete Kraft um dieandere durch starres Beharren in dem Bösen/ undendlich triffr vielleicht die Grundkräfte. zuletzt dieCentralkraft selbst das gleiche LooS. Dennder Tod ist schon hier der Sünde Sold (Röm. 6/ 23.)/aber ans d^m „anderen Tode" gicbt es keineAuferstehung mehr (ok Offcnb. 2/ ll.). Das istdann die Gnade Gottes / daß / wenn auch die völligeSclbstvcrnichtung die äußerste ewige Strafe der be-harrlich Bösen ist/ doch die Gestraften keine Em-pfindung mehr davon haben/ weil sie nicht mehr sind.Aus demselben Grunde kann auch kein Gefühl desMilleidens die Beseligten stören um ihretwillen.Eine merkwürdige Bestätigung für das Ausgeführkescheint darin z» liegen/ daß/ während die h. Schriftden Ausdruck: leben / für unsere jetzige Existenz so-wohl von Guten als Bösen gebraucht/ der Aus-druck .-„ewiges Leben" im Jenseits wohl nur von denErsteren vorkommt. — Andere Stellen sprechen nur