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Drittes Bändchen (1840)
Entstehung
Seite
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waren nicht ausgezeichnete Kenntnisse/ auch nichteine außergewöhnliche Tiefe und Schärfe dcS Geistes.Ebensowenig suchte oder wußte er im Unterricht durchauswendige Dinge, durch Modulation der Stimme/durch freundliche Annäherung/ durch Anregung derPhantasie die Jugend zu gewinnen. Aber er warEines mit seinem Berufe, und was er in diesem Be-rufe that und sprach, das that und sprach er nichtfür sich/ sondern nach Gottes Willen und zn GottesEhre. ES war nicht bloß sein Tag durch die BerufS-pflichkcn/ sondern auch seine Seele vom Berufe gleich-sam angefüllt, das Denken daran und darüber fingmit dem Erwachen an, und wenn er NachtS etwaeine halbe Stunde schlaflos war, so machte er einenlateinischen Verö. ES wäre für ihn eine der fremd-artigsten und seltsamsten Sachen gewesen, wenn manihn cingeladen hätte, einen Abend oder mehrere inder Woche, oder gar täglich eine gewisse Zeit beimWein oder Bier in einem öffentlichen Hause oderGarten die Annehmlichkeiten der Gesellschaft zu ge-nießen. Wenn er nicht etwa in der Schule war, sowar er zu Hause, ausgenommen die nothwcndige Be-wegung in freier Luft, die er aber oft auch im Diensteseiner Pflicht noch sehr beschränkte. An vier Wochen-tagen hatte er sieben, an zweien vier Lehrstunden zugeben, nur daß in den letzten Jahren von den 38öffentlichen Lehrstunden 2 abgingen. Wenn er aberSommers nach dem Unterrichte von 7>> Uhrhcimkam, hatte er regelmäßig wieder Arbeit bis