2) „Heyne äußerte": „Ueberhaupt muß ich esreuend gestehen/ wenn ich kein ganz schlechter Menschgeworden bin/ so habe ich eö mehr den Heiden / alsden Christen zu danken; indessen — der Himmel führtseine Heiligen wunderlich. — Was solche Häupteraussprachcit/ das war damals schon und später immermehr die Gesammtüberzeugung des philologischen Kör.pers/ und gar bald drangen solche Ansichten auch indie Schnlen/ selbst in deren untere und untersteKlaffen. Nur zu viele Lehrer lehrten die klassischeLiteratur/ und erzogen die Jugend an derselben so/als ob es darauf ankäme/ daß die Knaben sichden Stoff dieser Literatur zum innersten^ersten und hauptsächlichsten Eigenthum/zum eigentlichen Kerne ihres Lebens ma-chen müßten. Das allgemein Menschlichewog bald das Christliche auf."
3) „Meist gänzlich verfehlt i.st die Me-thode des Religionsunterrichts auf Gym-nasien/ welcher sich fast in ganz Deutschland (daskatholische nicht ausgenommen) fast durchaus in derLehre/ statt in der Geschichte bewegt/ sich mit un-zähligen Lehrbüchern/ Catechismen (selbst Dogmatik-heften!) umherschleppt und niemals bis zur Bibelvordringt/ es sey den«/ daß man/ mächtig gelehrtthuend/ das Neue Testament im Grundtexte liest!"
4) „Ehrgeiz der gemeinsten Art hat allerdings/besonders in den letzten Decennien/ auf unerhörteWeise bei Lehrern und Schülern in den Schulen