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Drittes Bändchen (1840)
Entstehung
Seite
VIII
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genug sind/ ihn sogar abzuziehett/ so ist dießein Compliment, wie man es zu hundert Malenauf der Straße macht gegen Personen/ die manweder achtet/ noch liebt/ und an denen manlediglich vorübergehen will.

Ich sehe/ daß ich abgeirrt bin. Es wardie Rede von dem methodologischen Aufsatze/welcher den dritten Abschnitt bildet. Nach dervon mir wiederholten Versicherung/ daß ichkeineswegs ein geschworener Feind der Classiker,sondern nur ein besonnener/ nüchterner Verehrerihrer Werke zu seyn glaube / und nach der wei-teren Versicherung/ daß mir zwar unsere gegen-wärtig eingeführten Chrestomathieen fortwährendnach ihrem Stoffe zum großen Theile unzweck-mäßig scheinen/ daß ich aber keineswegs derMeinung bin/ als ob sich aus den Classikerngar nichts und nicht sogar Vieles auch für denJugendunterricht gebrauchen lasse, scheint dieBitte hoffentlich gerecht und billig, daß meineKritiker über die Ausführung meiner Grund-sätze in diesen Stücken ihr Urtheil so lange sus-pendtren/ bis wirklich etwas ausgeführt vorliegt.Mein Herr Verleger hat mich schon öfters unddringend aufgemuntert/ Hand an dieses Werkzu legen. Ich werde seinem Wunsche entsprechen,wiewohl ich mir zu diesem Geschäfte die nöthigeZeit lassen muß, und also seine Beendigungunmöglich jetzt schon bestimmen kann.

Um jedoch unterdessen meinen Lesern wenig-stens einigermaßen den faktischen Beweis von