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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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Zum Schlüsse möge mir erlaubt seyn, eineStelle von vr. K. E. PH. Wacker nagel, ausder Vorrede zu seinemHandbuche deutscher Prosa-Berlin 1837 einzuschalten, welche über die Abfassungjeder Chrestomathie vortreffliche Winke enthält.

Er sagt:alle Momente, welche hiebei in Be-tracht kommen, lassen sich unter zwei Gesichtspunktebringen. Der eine ist unwandelbar derselbe: es sollan allen Arten von Darstellungen das Wesen derProsa einer Sprache zur Anschauung gebracht wer-den. Dieser objectiven Seite kann sich Niemandentziehen. Die subjektive dagegen hängt ganz vonder Persönlichkeit des Autors ab und ist so ver«schieden, als diese. Wir meinen hier aber nicht dieallgemeine, formale Bildung, sondern die tieferePersönlichkeit des Charakters. Hier findet un-endliche Verschiedenheit statt, die ihre Eigenheiten

Seite," sondern noch weiter:wir werden sagen müs-sen, statt Hr. vr. Eyth ergözt sich an dem WoMangeder alten Sprachen Hr. vr. Eyth findet eine Freude daran,die griechische und lateinische Aussprache des Hrn. vr. E-thanzuhören, und stellt sich dann vor, wie der Vortragder Rhapsoden dem griechischen Ohr, oder die Perora-tionen des Cicero dem römischen Quinten geklungenhaben."

Ich überlasse mit Ruhe das Urtheil über Würdigkeitoder Unwürdigkeit solcher Aeusserungcn der Unbefangen-heit des Lesers, und würde dieselben gänzlich übergan-gen haben, wenn nicht mein Gegner mit dem Beweiseseiner Unhöflichkeit drei Seiten angefüllt hätte.