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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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erschiene, sondern den Eindruck wenigstens seinemDenken geben müßte, daß christliche Wahrheit undchristliches Leben vor Allem das Wichtigste sey.Sind nun diese Voraussetzungen erfüllt, so ist indem Menschen ein Grad von Erkenntniß vorhan-den, der ihm jetzt eine Prüfung und Sichtungdes Guten oder Bösen möglich macht, und mankann nun allerdings mit dem J ü n g l i u g e beson-ders nach der von K ln mp p angegebenen Methodeoder später nach den von Stirm gesetzten Zweckendie Classiker lesen. (Versteht sich, nicht das sittlichSchlechteste von ihnen!) Sie können alsdann nichtnur unschädlich, sondern als Gegenbild, oder fürdie Formbildung sehr nützlich seyn. Sie könnenauch noch das Gegentheil, aber wenn die ganze be-antragte Stufenfolge voraus- und das Letztgenanntedaneben gieng, so ist der Schaden nicht mehr Schuldder Classiker, sondern des Lesers, der seinen Wil-len, sein Herz nicht hingiebt dem Besseren, das erdoch kennt. Wollte man warten, bis man auchden Willen in der Hand hat, so dürfte man dasGute der Classiker nie besitzen; denn auch derMann und Gr eis ist nicht absolut feuerfest, ohnedasGewand von Asbest.«

Das Bisherige ist übrigens nichts neu vonmir Gesagtes, sondern liegt völlig in meinen Schul-reden, und wurde von mir noch besonders in eineröffentlichen Erklärung (schwäb. Merk. 18 . Apr. 1838)jusammengestellt. Mein Gegner hätte somit gar