der klassischen Zeit selbst die Abhörung der Zeugenüber diese Zeit und über die Wirkungen ihrer Lr»teratur beginnen, ohne daß wir jedoch konsequenter»weise ein großes Gewicht auf solche klassische Urrtheile legen wollten, weßhalb auch einige Beispiel«genügen. Cicero'S Ansichten über die Dichter,welche auch Plato ans seinem idealen Staateverbannt wissen wollte, sind allbekannt. Der»selbe Schriftsteller nennt ferner z. B. die püllo«opkia (Heul. 1, 26.) eine Erfindung der Götter,und schreibt ihr in der bekannten Stelle Pusc. 5,2r« vir»e xüilosopüls äux, Prädikate zu, welche über«schwänglich und nur von der christlichen Religiongesagt wahr sind. Wir erkennen aus dieser, wieaus vielen Stellen seiner Schriften, den Mann, derdie Wahrheit ernstlich sucht, und des Lichtes wür-dig wäre, wonach er begehrt und davon er Fun-Len hat. Fragen wir aber, welche Wirkungen erseiner hochgestellten Göttin xllllosoxüia zuzuschreibensich durch. Erfahrung gedrungen fühlt, so antwor«tet er: (ruspul. 2, 4.) »wie wenige Philosophen ha-.den einen solchen Charakter, eine solche Verfassungdes Geistes und Lebens, wie die Vernunft sie son-dert; wie wenige halten ihre Wissenschaft nichtvielmehr für ein Stück, daran sie ihre Gelehrsam-keit ^zeigen, als für ein Gesetz des Lebens; wie,wenige .-gehorchen sich selbst, und leisten ihre«-Grundsätzen auch Folge! , Manche zeigen Leichtfer-tigkeit und Uebsrmuth in einem Grade, daß sie
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Zweites Bändchen, eine Erweiterung, Begründung und Apologie des ersten (1839)
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