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1 (1852) Der Vendidad
Entstehung
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Dreizehnter Fargard.

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Gegenden, wo der Vendidad geschrieben wurde, einleuchtend genugwar. Dieser ganze Abschnitt bildet meines Erachtens ein ganz pas-sendes Seitenstück zum dritten Fargard, während er sich an diezunächst vorhergehenden Capitel weniger passend anschliesst. DenSchluss bilden einige Bemerkungen über das Schicksal der Hundenach dem Tode (§. 100 lin.). Das vorliegende Capitel ist von denGegnern des Avesta , wie llichardson und Jones, auf das schärfsteangegriffen worden. Der Mangel an poetischer Auffassung, dieWichtigkeit, mit welcher anscheinend kleine Dinge besprochen wer-den, sollte beweisen, dass dasselbe des Zarathustra unwürdig, mit-hin (so wie der ganze Vendidad) nicht von ihm'geschrieben seinkönne. Trotzdem dass gerade in diesem Fargard vergleichungs-weise viele Irrthümer Anquelils zu berichtigen waren, so glaube ichdoch nicht, dass dieses Capitel selbst in der gegenwärtigen Formals ein Meisterwerk des orientalischen Geistes betrachtet wird. DieZeit ist aber auch längst vorüber, wo ein fremdes Werk aus fernenJahrhunderten und unter ganz anderen Verhältnissen geschriebenblos nach ästhetischen Rücksichten und mit dem Maassstabe derGegenwart beurlheilt wird. Ich kann mich also einer ausführlichenWiderlegung jener veralteten Ansichten um so eher überhoben be-trachten als schon Kleuker (Anhang zum Zendavesta II. p. 75 ff.)denselben treffend begegnet ist.

1. Welches ist das Geschöpf, das von Qpenta-mainyus geschaf-fene, unter den Geschöpfen, welche (Ipenta-mainyus geschaffen hat.

2. Welches jeden Morgen beim Aufgange der Sonne herzu-kommt als ein Tausendtödter des Agra-mainyus * 1 * ).

3. Darauf entgegnete Ahura-mazda : der Hund mit stachlichemRücken und wolliger Schnauze, Vaghäpära, den schleehlredendeMenschen mit dem Namen Dujaka belegen 3 ).

1) Hüvakhshat ist zusammengesetzt aus li u, Sonne, und vakhsh,wachsen.

i) Meine Uebersetzung der schwierigen Worte f ijdrem. urvifdremkann ich selbst blos als Vermutliung bezeichnen, da mir die Etymologie der-

selben, wie auch die betreffende Stelle der Etuzväresch-Uebersetzung gleichdunkel sind. Letztere sieht übrigens in beiden Wörtern hlose Adjective und

den eigentlichen Namen in dujaka, welches sie mit psis übersetzt, was wie-derum durch Igel Li>) wiedergegeben wird (cf.Bundehesch Cod. Havn.