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V e n d i d a d.
25. Dieser hat nun ein Lager oder eine Matte, womit man ihnbedeckt i ).
26. Schöpfer! Auf wie viel von diesen — dem Lager und derMatte — setzt sieh diese Drukhs Natjus mit Auflösung, Fäulniss undUnreinigkeit?
27. Darauf enlgegnete Ahura-mazda: Oben an dieses Lager 2 ),an die äusserste Bekleidung desselben setzt sieh diese Drukhs Nacjusmit Auflösung, Fäulniss und Unreinigkeit.
28. Schöpfer! Wie werden diese Kleider wieder rein, o reinerAhura-mazda, welche zu dem Leichname eines lodten Hundes odereines todten Menschen hingebracht worden sind?
29. Darauf entgegnete Ahura-mazda: Sie werden rein, o rei-ner Zarathustra.
30. Auf diese Art:
31. Wenn sie mit Feuchtigkeit, mit Koth oder mit Ausge-spienen befleckt sind.
32. Dann sollen diese Mazdayatjnas diese Kleider zerschneidenund eingraben.
33. Wenn sie nicht mit Feuchtigkeit, Koth oder Gespienenbefleckt sind.
34. Dann sollen diese Mazdaya^nas diese Kleider mit Kuhurinwaschen.
35. Wenn es aus Haaren 3 ) besteht, so sollen sie es dreiMal mit Kuhurin waschen, drei Mal mit Erde reiben, drei Mal mitWasser waschen, drei Monate lüften am Fenster des Hauses.
36. Wenn es aus Thierfellen 4 ) besteht, so sollen sie es sechsMal mit Kuhurin waschen, sechs Mal mit Erde reiben, sechs Mal mitWasser waschen, sechs Monate lüften am Fenster der Wohnung.
37. Das Wasser das Ardvi-^üra heisst, o heiliger Zarathustra,reinigt meine Gewässer.
1) Durch diesen Paragraphen — vielleicht eine hlose Glosse — wird eineHinleitung auf den zunächst zu behandelnden Gegenstand bezweckt.
2) Auch hier ist wol (des vorausgegangenen aete wegen) barezifcha zu-zusetzen, obwol das Wort in der Hdsch. und der Ueberselzung fehlt.
3) Im Texte ubdaenis, der Etymologie nach dunkel. In der Iluzväresch-
Uebersetzung -pnois i. e. aber im Neup. ungebräuchlich. Man vergl.
über diese beiden Arten der Bekleidung Bundehesh. cap. XV. (fol. 105. rcto.1. 2. v. u. ff.)
4) Izaenis im Huzväresch pnh i. e. np.