Die Epistel
such m keinem wortfehlet / der ist ein voll-kommener Mann/vnnd kan auch den Fan-tzen Leib im Zaum halten. Srhe/ die Pferdehalten wir in Zaume /dass sie vns gehorche/vnnd lencken den gantzen Leib: Sihe / die8chiste/ob sie wol so groß sind/vud von star-ken Winden getrieben werden / werden siedoch geleckt mit einem kleineRuder/wo derhin wil/der es regieret /^lso ist auch die ^unige ein klein Glied/ vnd richtet gross ding an.Siehe/ein klein kewer/welch einWald zün-dets ani Vn die lungerst auch ein kewcr/ei-ne Welk voll Vngerechtigkeit. Also ist die2ungevndervnsern Gliedertt/vnd Lesiecktden gantzen Leib/ vn Zündet an alle vnstrnWandel/wen sie von dertielle entzündet ist.
Den alle natur/der Ishier vnd der Vogel/vnd der 8 chlangen/ vnnd der LIeerwunder/werden gezamet/vnd sind gezämet von derMenschlichen lTlaturr^ber die^ungenkankein Mensch zämen/das Vnruhige Vbel/voll lödtltcher 6ifft. Durch sie loben wirGott den Vatter/vnd durch sie fluchen wirden Menschen/nach dem Bilde Gottes ge-macht.Auss einem Munde gehet loben vndfluchen. Es solnicht/ lieber»Brüder/ alsostyn.G.uilletaucheinBrunnausseineLochsüsie vnd bitteri L^an auch lieben Brüder/ein Feigenbaum Gele/ oder ein weinstockFeigen tragen Eso kan auch einBrunn niksaltzig vn d süsie Wasser geben.
Wer ist Werse vnd Alug vnder euch ? dererzeige mit seinem gute Wandel seine Wer-cke/inder Sanffcmuhtvn weissheie. t-labkjraber Littern d>Ieid vnnd ^anckineuwernHeryen / 8s rühmet euch, nicht / vnd liegetnicht wider die Wahrheit. Denn das istnitdie Weissheie / die von oben herab kome/Sondern Irrdisch / Menschlich/vnnd Neuste-lisch.Denn wo d>leid vn ^anck ist/ da ist Vn-ordnung vnd Litel böse ding. Die weissheieaber von obe her/ist aufss erst Aeusch/ dar-nach Friedsam/Gelinde / lasst jr sagen / vollBarmhertzigkeit vnnd guter Früchte / Vn-parteysch / ohn tteuchley. Die Frucheaberder Gerechtigkeit/wirkgeseetimFriede/de-nen/die den Friede halten.
III.
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sich begierig / vnd erlangtes damit nick»,
»-ss-rind
nrchts / Ihr 8erereetvnd krieget/1krk7l!
n icht/darumb / dass sr nicht bittet.
tet vndkriegecnicht/ darumb daßihr Vb7lbittet / nemlich dahin/ daß jhrs micewer«!Wollüsten verzehret.
IhrLhebrecher vnd fhebrecherin/wissetjr nie/dass der welk Freundtschafst G-ttesfeindkschafft isiiwer derweltFreund se^nwil/der Wirt Gottes keindt seyn. Oder las-set jhkeuch düncken/ die Schnffc sagevnil>sonsti Den Geist der in euch wohnee/gelü-stet wider den I-lass/vn gibt b reichlich Gncr- b'de.Soseydnun Gott vnderthenig/Wider-stehet dem leustel/so steuhet er von euch??"Naheteuch zu GO TT / so nahet ersich züeuch. Reynigetdiettandejhr8ünder/Vudvnva L,machetewerHerye keusch jrwankelmü-^s^
nek/Euwer lachen verkehre sich mwe^en/ dcgaa/2vnd ewerFrewde in Vrawrigkeit. Demüri-
HII.Kap.
V.Lap.
Das rst,richt dieweise Gur zucr-werben/vn reichwerden / so eineren andern has-s neidet/vnnd.iidereinanderschlndeDireitet/F itzer vnnd keu-sch a/rc.
Rricg vnd Streik komptauß böser lust. wenn manvbel beret/erlanget man auch nrchts/Der Welt freundtschaffr/lst Gottes Ferndtschafit/Zu Gott söl man sichinir Büßfertigkeit nahen/ DemNehesten nicht affrer-reden/noch shn vrtheilen/Vnd dieweil vnser Leben erndampfsist/ sollen wir all vnser färoemmen;» Gotteswillen stellen.
Die Reichen mit ihrem Geiy vnnd HochmuchAche»)v grunde/Gedult sollen wir an vns nennnen/nach demErempel Job / Vklcht freffentlrch schweren / rberk»«Rrancken deren/einander die Sünde bekennen / DeßGebetts Rrafft an Elia lernen/Die Sänveryelffen de,kehren/vnd- re Seele vom Todte erretten.
Oher kompt streit vnd Krieg/
vudereuchi Lompes nik daher/ausseuwereua Wollüsten/die da8creiten in euwern Lliedern^Ihr
Olan nun chr Reichm/kvey^
net vnd heulet vber ewerklend/das vber euch kommen wirde.^ L wer Keichehum b ist Verfaulet/euwer Kierder sind lnoetenfressig worden/^wer Loldk vnnd Silber ist verrostet/ vn^
lkrLrd!
tigen.Seyd Llend vn tragetLeyde/vn wsv-Üm
gee°ucksi,r «.r°-r«.ch-ch§^
^ffterredet nicht vnder einander/liebenBrüder / wer seinem Bruder ^ffcerredct/Ehibtn.vnnd vrtheilet seinen Bruder/der ^fsierre-detdem Gesetz / vund Vrtheilet das Gesetz.Vrtheilest du aber das Gesetz / so bist du nieein Thäter dess Gesetzes / sondern ein Ach-ter. Es ist ein Einiger Geserzgeber/der kanSeligmachen/vndVerdammen, werbistdu/der du einen andern VrkheilestiVVfOlan / die jhr nun saget: tteute oderw morgen wollen wir gehen/in die oderin die 8takk/vnd wollen ein Jar da ligen/mhandthieren vnnd gewinnen / Vie jhrmchewisset/was morgen seyn wirbt. Venn wasist ewer pebeniLin dampsfists/der emeklei-ne zeit wäret / darnach aber verschwindeter. Dafür jr sage soltet: So der HER« wil/vn wirleben/wotlen wir diss oder -aschun.^lunaberrähmetjhreuch in ewermklock-
muthEler solcher iruhmistLösevennwer
da weist Guts zu thun/vnnd chuts nicht/demists8ünde.
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