Vorrede.
HrtFleWes Christo/ der vnsseinsn H Geist gegeben hat/der vnsMGeistes Das Geistlich machet/vnnd das Fleisch daMpffet.Vnnd vnslqsch vndSün- sichert Daß wir dennoch Gottes Rinder sind / wleharrde rvirdr geraubt auch die Sondern vns wütet: So lange wir dein GeistedurchsLrcuy. folgen vnd der Sünde widerstreben siezutädren. weil' ober Nichts fo gut ist / das Fleisch ZN tauben / als Lreuy
vnd Lelden/trSstet er vns ln» leiden durch verstand deßGeistes / die Lieb / vnnd alter Lrearuren / nen ilich/daßbexdeder Geist in vns senffyer/vnd Pie Ereatur sich nurvns sehnet/daßwir deßFleis'chs vnd der Sünd loß wer-den. Alsosel,enwir/daßdieser>rey<Lap.a. 7 . 8 .auffdase»mge werck deß Glaubens treiben/das da heißet/Denalren Adam rädten/vnv das Fleisch zwingen.
Lehre von der Gl M s.,o.vnny n.Lap. lehret er von pex ewigen verse-ewigen Versehüg ^hungGGtte«/ daher es vrfpxünglrch fleußt / werglauben oder nrchr glaube» söl / von Sünden loß odernicht loß werden kan/ Damit es>agaraußvnsern Hän-den genommen, vnd allein m Gottes Hand gestehet st^/daß wrrfrom werden. Vnnd das ist auch auffsaller hö-hest noch. Denn wir sind so schwach vnd vngewtß/paß/wenn es be^ vns stünd/würd frevlich nicht ein Menschseltg/dec lLenjfel würde sie gewißlich alle vberwelttgen.Aber nun Gort gewiß ist / daß ihm sein versehen nrr fei-ler/noch iemand ,hn« wehren kan/haben wir noch Hoff-nung wider die Sünde.
L Ber hie gr den frefelen vnd hochfahrenden Geistern^^ein mal zu stechen / dlesren verstaiid am ersten hieherführen/vny oben anheben / zuvor den abgrund Göttli-cher versehung zufoi-stben / vnnd vergeblich damit sichbekümmern/Gb sie versehen sind:' Die müssen sich dennselbsstüryen/daß sie entweder perzagen/oder sich »n dt«freye schany schlagen.
wie von der ver- D» aber folge dieser Epistel in »rer ordnung/ beküm-sehung;»lehren meredich ;uvox mir Christo vnnd dem Euangelio/ daß
Den Frsmmen/ob si- «ol setnmchr dürffcn EEs-ch«
k-rLasset«raUesmdte Liebe/vnnvbcschlmpk>-sm-»z
ErempäLkriftl/wi-dervnsgerhanhal/'dssiMu-ua,
ÄÄ^Lehre"erv^^ 'wGstir-
AbenstnberUchMren/vndikrschonen/Dapmanhez Ma-^Men 5revh-ltntä)tbr»uche;«sch»den/ sonderwr ^
iLhrmen o i ^ z^„i, wo inandasmrch^- "xdt
^ÄatZwykracht vndverachtungdchEuanM d«.
vafoigtZs ^ Daß es besser ist/ den Schwach-
^^Eemwemg «-tchen, biß fi-st»rck-rw«rd«,/
GGrres.
IX.
X.
XI.
fey
du deine Sünde vnnd seine Gnade erkennest. Darnach
mit per Sünden strestteft / N?ie hie das r. r.;. 4-5-6.7.8.
Cap gelehrt haben. Darnach wenn du tn das 8.kommenbist / vnrex das Creuy vnd Leiden/ das wirdt dich rechtlehren die Vorsehung im s no .„.Lap. wie tröstlich sie sey.Denn ohn Leiden / Lreutz v»nd Codsnöthen/kan mandre versehung nicht ohne schaden vnnd heimlichen zornwtderGMrrhandeln. DatNMbmuß Adam zuvor woltodt sein / ehe er dtß ding leide / vnnd den staxcken weintrincke. Laxumb filze dich für/daß du nicht Wern trin-«Lest/ wenn du noch em Seugltn g bist / ein seglich Lehreharshre mgsse/zeit/vnd alter.
Xlt G« Mir. Lehret er den rechten Gottesdienst / vnmacht
-alle Christen zu pfaffn/daß sie opffern sollen/reichtE>elr noch Vieh/wte in, Gesey/sonvern sre eigene Leibe/mir tödrung der Lüste. Darnach beschreibt er den ens-,rerpuo. serltchen Wandel der Christen im Geistlichen Regi-
men r/wie sie lehren/ predigen/ regieren/ dienen/ geben/leiden / lieben / leben vnnd thun sbllen / gegen Freund/Feind/vnd sederman. Das sind die werch die ein Chnstthur/Denn wie gesagt tst/Glaube feyret nicht.
XIII Lehret er Vas weltlich Regiment ehxe» vnnd
^ ^gehorsam sein / welches darumb eingesetzt ist / ob«wotdie Leut nlt from macht für Gott / so schaffet« dochl7„«rGe^egi> soviel / Paß die Frommen euflerlich fried vndschny ha-menr eingesetzt t,^/v»d die bösen ohn forcht mit fried vnnd ruhe nichtkönnen frey vbels rhnn. Darumb es ;v ehren ist / auch
—sie andern schwachen dulden/alsdie sonst gebrech- > ^lichsmvtn öffentlichen Sünden/ oder von vnlustigmSttten/welche man nicht nmß hinwerffen/sondern»-g-n/biß sie auch befferwerden. Denn also har LhciffusN,tt vns gecban/vnnd rhut noch täglich / daß er gar vielvntugenr vnd böser sitten / neben aller vnvoilkommen,
Herr / an vns rreger/vnnd hilfst ohn vnterlas. Darnachzum beschluß / birr er für sie / lobet sie/ vnnd bestich sieGott. Vnd zeiget sein Ampt vnnd predigt an. Vnd bw»et sie gar stftberltch vmb Srewre an die Armen zuIe-rusalem.Vnnd ist einet Liebe/davon er redek/vnndsa-
!A>A-leykeÄ» <1?einGrußLapAberdarumerver-mischt er gar eine edle Warnung für Menschmlch» -r-en dle da neben ver Euanget»schenLchreinfallm/v«düraerntß anrtchren/ Gerad als he» er gewißlich erst- A ^Ken / daß anß Rom vnnd durch die Römer kommmssb
ren/dteverfühnschen/arg-rltchenLanon^vndVem-^