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, ^ a möaen Abrahams Erben sein / allem deß Geblüts hal-d>e bei, / viel weniger veß Gesetzes werck halben / Sondern
AAib^is ^ ^Lw'nAbrahams Glauben erben/wöllen stc rechreEr-i bei» sern/stnreinal Abrahan, Vor den» Gesttz/befdeMo-
gvnndderBeschneloung/ durch den GiaubeinstGe-recht worden/ vnnd ein Vatter genenner aller Giaubi-bM Dazu auch da« Gesetz viel uiehr Zorn wrrcket denn
Gnade/dieweil es memandt inir L,eb vnnd Lust rhur/das; viel mehr Vngnad denn Gnad durch deß Gesetzeswerckkompr. Darumb muß allen» Oec Glaub die GnadAbrahe verherssen/erlangen. Denn auch solch Exempelvmb vnstrn wüten geschrieben find/daß wir auch solle»Glauben.
. <i>» M x.Rompter aussdie Frucht vndwerck deß Glau-
» ^oens/ als da sind/Fried/ Frewd/ Lieb gegen GGrr/^^dli-l'trnd rü,d>eoerinaii/ 0 a>u sicherhe-r/trotz/frewOigkeit/muthMrckVcß Vnndhossnungtn Trübsal vnnd Leiden. Dennsolchsalles folgt / wo der Glaub recht ist / vmb deß vber--schweiigtlchen gut« willen / da« vns Gort ln Christo er-zeigt/ daßeiihnfürvnshatsteeben laßen/ chewlrchndarumb bitten kunSten/ >a da wir noch Feinde waren.^Kieill-- Also haben wir denn/daß der Glaub ohn alle werck Ge-, recht macht/vnd auch nicht draus? foiger/daß n,an dar-
i^nvoli vmbkemgutwerckthunsolle, «sondern daß die rechr-Wnchk- schaffene werck Nicht aussen blerben / von welchen dieLAnei» lverckhetligen nichts wissen/ vnv tlchten shnen selbs er-«rckenso gme werck/darmnenweder friede/ frewd / stcherhelt/WÄsubk ueb/Hoffnung/ trotz/ noch kemes rechten Christlichen^ wercks vnd Glaubens arr ist.
MAsam lg Arnach rhur er einen lustigen Außbcuch vnd Gpa-«Fvnsge-« ciergang/vnnderzehlet/wobefde Sünde vnnd Ge-Mkar die rechngkeit/Todt viidLeberi/Heckoinme!». Vnd helt dretzdMAIfo Zween fern gegen ander/Adam vnd Christum, Mil alsomLkrb sagen / Darumb must Christus kommen / em ander A-^sNffvns dam/ der fein Gerechtigkeit r.ustvNLcrdeke / durch ernMGercch- "ew Geistlich Geburt im Glauben / gleich wie senerMr. Aoam auss vns geerdet hat.dre Sünde/ durch die altefleischliche Geburt.
ME Damn wirdr aber krmdt vnd bestattigct/daß sm nie-
l»!>mse!j>s chandr kan selbs auß Sünden ?ur Gerechngkerr rmrchS8än- wereken helsten/so wenig er kan wehren / das? er leiblichdthUcn. geboren wrrdt.Das wiror auch daiiur bcweifer/daß dasGöttlich Gesetz / das doch brlltch helsten soit/ so etwashelsfen soitzur Gerechtigkeit / mr allein ohn hülsskom-men ist/söndern hat auch die Sünde geuiehrr/ Oarmnbdaßdle döse Natur ihm destefemder Wirds/vnd ihr lhstbeste lieber düsten wü/ -e ruehr »l)e das Gesen wchrer.«aß ülfodas Gesetz Chrrstuni noch nötiger inachr / vndMehr Gnade forderr/dle der Natur helffe.
6-Nimpt er das sonderliche werck des? GlaubensÄr.irvcß Mrstch/den streit des? Geistes nur dem Fleisch/vollev>«!iÄMlt 5» tovten die vbr,ge Sünde vnd lüste / die nach der Ge-
7,
'd-^I^sch. rechtlgkettvberblteben.Bnolehrervns/basiwirdurch
^ den Glauben Nit also gefreyer sind von Gunmen / das?wirmüsslg/ faul vnnd sicher scu»solien/K.»were.e.Absich- Sündemehrda. Aber sie wirr Nicht zur veroammmh
>i>Avnrer- grrcchnet/vmbs Glaubens willen/der mir;ur srre.rte .
M»>!>ecvle Darum» haben wir mir vns seibst genug znscha iscm vn-ser leben',ang / daß wir vnser,» Leib zamen / -s'«
rövre»/ vnnd seine GliedmasteN zwingen/ daß sie demGM gehorsam seven/vnnd Nicht den lüsten.DaMit wirdem Todr vnnd ausserstehun g Christ l gleich stssen/vnvnser Tauffe vollbringen l die auch den Todtver Sntt->er den vnnd new Leben der Gnaden bedeut) Blßdaszwlcgar reyn von Sünden/anch leiblich mit Christo ausfer-stehen vnnd ewiglich leben.
Vnd das können wrr rhun / spricht er/ weilwir vnter^ derGnaoenvndmt indem Gesetz sind. biVetchserselbs
außlegr/daß ohn Gesetz sern/sey nicht so viel gesagt/daß
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Mi^.
>nan kein Geseyhab/vnd müg rhun /bist, sondern vnrer vem Gesetz setN/ist/^
^Kn,. G»ad/uur Gesetzes wercken vmbgehen- ^d'Miherr-
5hetgew.ßl.chd.eSündedurchsGefttz/stntemaln.e-
mandt dem Gesetz hold ist von bckarur / Dass gist grosse Sünde. Die Gnad macht vnsaberdasOIetz
l-eblich/so .st dennkeme Sünd mehrda/vnd das Gesetz
iiicht rachr Wider Vns/sondern eines mit vns.
* -*
Dasselbige aber ist die rechte Freiheit von der Sün- Frevhest vonden/vond vom Gesetz / von welcher er biß ans ende die- Sünden vnvG"scs Ltrprtels schreibt / D«ß es sev ein Freyhrri nnr ames letz. '
zuthyn mir tust/vnnd wolleben ohn zwnng deß Gele--- ^ ^ Kyes. DaruiNb ist die Freiheit ein Geistlich Lreyhelt/ /
die nicht das Gesetz auffhebt/sondern darretcht/was '
vomGesetzgeforderr wirdr/nemltch/lust vnnd liebe/ - -
damit das Gesetz gestillt wrrdt/ vnnd nichts mehr zutreiben Vnnd zufordern har. Gleich als wenn du einemLehenherrn schuldig werest / vnnd knndtest nicht be-zahlen. Von dem möchtest du zwexeklevwelse loß wer-den / Ein mal / daß er nichts von Orr nemme / vnnd seinRegister zerrisse/ daß ander mal/ daß ein fromm Man»fürdlch bezalet/vnndgebdlr/damitdu seinem Regt- ^ster genug therest. Auff diese weiß har vns Christus . '
vom Gesey fres gemacht. DarumvMs nicht eMwrtd .
fiekschilche Lreyhelt/die nichts thunsolt/sondern die V elvnnd aberley thut / vnd von deß Gesetzes fordern vnud
schuld ledig ist.
GiM v bestatt,get er solches mit einem Gleichnis; deß VH.
ehelichen Lebens. Als wenn ei» Mann sttrbet / so Gkeichniß von»»stdieFrawauchlevig/ vnnd ist also eyns deßandern ehelichen leben,loßvnndab. bckrchtaiso/daßdleFrawnlchtMögeodersolle eliren andern Mann neminen/ sondern viel mehrdaß sie nun aller erst recht frcy ist/einen andern zu nem->»»en/ Das sie vorhin nicht kundte thun / ehe sie ,enesManns ab war. Also ist vnser Gewissen verbundendem Gesetz / vnder dem sündlichen alten Menschen/
VOeiin der gerödter wirdr durch den Geist / so ist das ^
Gewissen frezz/vnd es'ns deß andern loß. blicht daß das /
Gewissen söüe nichts thun / sondern nun allererst recht ^
an Christo/ dein andern Manne hangen / vnnd FruchtbrlngendeßLebens.
, «">Ai»ach streicht er weiter auß die art der Sünde/vn Die Sünde regeb^deß Gesetzes/ wie durch das Gesetz die Sünde sich sich durchs Ge- )nun recht reget vnnd gewaltig wirdt. Denn der alte scy/Vnd wirrge-LNensM wrrr dem Gcseyunr destefemder/weil er nicht walttger/rc.kan bezahlen/das vomGesetzgeforderrwirdr. DennSünde ist sei» Natur / vnns kan von ihn» selbs mt an- Ampr deßGest-ders/daruinb ist das Gesetz scinCobt vnd alle sein mar- yes/ wenns rechtter. NlMrVaß das Gesetz bösest)? / sondern daß die böse eckandt wirdt.Natur nichtlerden kan das gute / daß es gutes von ihmfordere GielchwieeM -Lranckermchrleidenka>»/daß»i»an von ihn» fordere lausten vnnd springen/ vnnd an-dere werck eines Gesunden.
Darumb schleußt S sdaulns hie / daß / wo das Gesetzrecht erkennet vnv ansfs bestegefasser wrrdt / da rhut esnlrmehr/venneserinnertvnLvnferSünde/vnndtöd- ^ /
rer vns ourci) dieselbige/rn macht vns schuldig deß ewr^
gen zornsAVredas altes fein sich lehret vnd erfehret l»n
Gewisjeu/wenns m:r den, Gesetz recht rrossen Wirt. Al-
ss/daßruan muß erw>«s anders haben/vnnd mehrdenn
das Gesty/ven Menschen froni vnd selig machen. Mel- Heuchlerer?eü-che aber das Gesetz n .t recht erkennen/dre sind blind ge- neu n icht deßGe-hen nur Vermessenheit dahin / mexnen shin nur wercken serzesKraffr.gnug zurhun/ denn sie wißen nicht wie viel das Gesetzfordert/nemltch/einfrev/willrch/iustig Hery. Darumbsehen sie Most nicht recht vnrer Augen/ das Tuch lstiy-neu dafür gckegr/vnd zugedeckt.
s AArnach zeiget er/wie Geist vnd Fletsch mit einander RampssdeßGei-^streitten »N eineni Menschen.Vnnd setzet sich selbs zu stes vnd Arischeseinem Exempel/Daß wir lehrnen/das werck (d;e Sün- m den Heilige;»,de in vns selbst zu tödren ) recht erkennen. Er nennet a- S.Panltts nenekber bevde den Geist vnd das Fletsch ein Gesey/darnmb/ GM vnd Fletschdaß gleich wie deß Göttlichen Gesetzes arr rst/ daß es ern Gesetz,treibt vnnd fordert: Also treibt vnd fordert vnd wütetauch das Fletsch wider den Geist/vnd wrl seine Lust l-a-ben. Miderumb treibr vnd fordert der Geist wider dasFleisch/ vnnd wtl seine Lust haben. Dieser zanck wärt!)invns/solangwirleben/ Ine^ne»i»mehr/ m» andernweniger/darnach derGeistoder Fleisch stacckerwirdr.
Vnd ist doch der ganye Mensch selbs alles beydes/Geifrvnnd Fleisch/der mit chm selber ftretttct/ biß er gany
St M Sttröstet er solche Streitter /daß sie solch FlMch VII !-
^nicht verdamme. Vnnd zeiget »verter an/ was Flei-sches vnd Geistes art sex / vnd wie der Geist kompr auß' n rrq Lhnsts/